Psychotest Brauchen Sie eine Therapie?

"Ich hab' doch keine Probleme!"

Sigmund Freud sagt einmal, er hätte die "Menschheit als Patient". Damit meinte er, überspitzt gesagt, dass wir alle mehr oder weniger nicht mehr alle Latten am Zaun hätten. Er bezog das Dilemma der "neurotischen Kultur" auf schädliche Kindheitseinflüsse.
Trotz seiner umstrittenen Thesen steht eines fest: Viele Menschen haben Probleme mit sich selbst (oder mit anderen). Der Grund ist nicht selten irgendeine Art von psychischer und/oder physischer Beeinträchtigung.
Beantworten Sie doch mal die folgenden Fragen aus dem Bauch heraus.

Sie können maximal 32 Punkte erreichen.

Frage 1

Wie steht es um Ihren Alkoholkonsum?

Am Wochenende gebe ich mir ordentlich die Kante.

Ich habe kein Problem mit Alkohol - nur ohne.

Ich trinke wenig bis gar nicht.

Ich trinke jeden Tag eine ganze Menge? Na und?

An bestimmten Anlässen im Jahr trinke ich schon mal ein Glas Sekt.

Frage 2

Rauchen Sie?

So 10 Zigaretten am Tag.

Na gut, ertappt! So zwei Schachteln am Tag.

Hab' nach einer kurzen Raucherphase schon vor Monaten/Jahren aufgehört.

Bin Gelegenheitsraucher, das heißt, ich rauche bei einer guten Gelegenheit.

Ich stehe nicht auf Lungentorpedos.

Frage 3

Wenn Sie an das Thema Stress denken, was geht Ihnen dabei durch den Kopf?

Ich habe schon viele Baustellen derzeit, nicht so schön, ich komme gar nicht mehr runter.

Ein bisschen Stress gehört zum Leben, aber ich habe viele Ausgleichsmöglichkeiten.

Das stresst mich dann noch mehr, ich weiß gar nicht, wo mir gerade der Kopf steht.

Mir machen schon zwei, drei Sachen derzeit Kopfmerzen.

Ich lass' mich nicht stressen, wieso auch?

Frage 4

Leiden Sie unter psychosomatischen Beschwerden?

Also, ich weiß auch nicht mehr weiter; ich muss jede Woche zum Arzt, aber der findet nie etwas.

Nee, nur unter Magen- und Darmbeschwerden, Durchschlafstörungen, chronischem Bluthochdruck.

Nein.

In stressigen Zeiten kommt es schon mal vor, dass sich in meinem Körper das Dilemma offenbart.

Wenn ich merke, dass es wieder in meinem Magen rumort, mache ich Sport, dann ist die Sache gegessen.

Frage 5

Spielt das Thema Depression in Ihrem Leben derzeit eine Rolle?

Seit mehreren Monaten bin ich dauerhaft niedergeschlagen, traurig, am liebsten würde ich mich eingraben.

Ich sehe derzeit mich selbst, meine Mitmenschen, meine Umwelt schwarz in schwarz. Nichts macht mehr Sinn.

Nein, bisher habe ich selbst die härtesten Schicksalsschläge einigermaßen gut verdaut.

Ich bin schon recht nahe am Wasser gebaut, und wenn es mal Konflikte mit anderen gibt, fühle ich mich schuldig.

Nö!

Frage 6

Spulen Sie in Gedanken die Zeit fünf Jahre vor; was sehen Sie?

Wer weiß, was die Zukunft bringt.

Meine Familie und mich - und wir sind glücklich.

Den einen oder anderen Toten vielleicht?

Es wird abwärts gehen.

Meinen Grabstein!

Frage 7

Wie sieht es mit Ihren sozialen Kontakten aus?

Ich habe keine, denn ich brauche niemanden!

Ich habe keine realen, diejenigen, die ich online habe, reichen völlig aus.

Ich bin online und real bestens versorgt!

Ich habe ein stabiles soziales Netz.

Meine geschiedene Frau/mein geschiedener Mann, das reicht.

Frage 8

Welche Einstellung haben Sie zum Thema Glück?

"Willst du dich deiner selbst erfreuen, so musst der Welt du Wert verleihen." (Goethe)

Glück ist eine Bitch, wirft sich jedem Depp an den Hals!

Es gibt kein Glück. "Alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht." (Schopenhauer)

Hm, schwierig. Dauerhaftes Glück gibt es nicht.

Jeder ist seines Glückes Schmied!

Brauchen Sie eine Therapie?

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