Psychotest Sind Sie ein guter Vater?

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr

Die meisten Vter vertreten wohl die Auffassung: Ich mache meine Sache im Allgemeinen gut! Schlielich will das "starke" Geschlecht auch beim Thema Vaterrolle gut dastehen. Was viele nicht wissen: Vieles macht man automatisch so, wie man es selbst erfahren hat. Dumm, nee? Denn es gilt doch der Wahlspruch: "Niemals so wie meine Eltern!"
Wie sieht es bei Ihnen aus? Tappen Sie auch hin und wieder in die Wiederholungsfalle?

Sie knnen maximal 32 Punkte erreichen.

Frage 1

Stellen Sie sich vor, Ihre vierjhrige Tochter schaut Ihnen abends tief in die Augen und sagt trotz gegenteiliger Absprache: "Darf ich noch fernsehen?" Was sagen Sie?

"Gut, einmal pro Woche darfst du lnger schauen, hatten wir so besprochen!"

"Mensch! Zu viel TV ist nichts fr dich, was willst du denn noch schauen?"

"Nein, wir hatten 19 Uhr ausgemacht - und jetzt ist Heiazeit!"

Ich diskutiere - und sie setzt sich durch, ich wei auch nicht, woher sie das hat.

"Hm, na gut, aber nur ausnahmsweise!"

Frage 2

Andere Situation: Sie erwischen Ihren fnfjhrigen Sohn im Bad - er trgt Lippenstift auf. Was sagen Sie?

"Cool, gib mal her, ich mal auch mal meine Lippen an!"

"Oh, du hast dich mit dem Lippenstift angemalt - wasch das spter wieder ab, okay?"

"Bist du schwul oder was?"

"Jetzt hast du dich schmutzig gemacht!"

"Lippenstift weg! Das ist nur was fr Mdchen und Frauen!"

Frage 3

Die Erziehungsauffassung des einen Partners weicht manchmal von der des anderen ab. Bei welchen Angelegenheiten setzen Sie sich durch?

Wenn andere Bezugspersonen meines Kindes irgendwelche Psychospiele spielen und offensichtlich Frust ablassen.

Wenn ich das Gefhl habe, mein Kind hat beim Mittagessen mehr auf dem Teller als ich.

Wenn meine Frau laut wird und mein Kind ein bisschen disst, gehe ich sofort dazwischen.

Wenn es um die Frage geht: Strafe oder nicht Strafe?

Was soll denn die Frage: Meine Frau ist die Erziehungsexpertin, nicht ich.

Frage 4

Stellen Sie sich jetzt mal die Klassikersituation vor. Ihre 13-jhrige Tochter bringt eines Tages unangekndigt einen Jungen mit nach Hause und meint: "Das da ist mein Freund!" Was sagen Sie?

"Glckwunsch, meine erste Freundin war auch 13 Jahre alt!"

"Ne, ne, ne - geh du mal schn nach Hause! Und du, junge Dame wirst jetzt gleich ein Donnerwetter erleben!"

"Okay, kommt mal rein, setzen wir uns mal an den Tisch und lernen uns kennen."

"Tach, ich bin der Vater: Kommt rein. Wollt Ihr was trinken?"

Was soll das? Ihr seid doch noch viel zu jung."

Frage 5

Nchste Konstellation. Mami ist gerade beim Shoppen. Ihr Baby schreit ohne ersichtlichen Grund! Sie laufen schon innerlich Amok. Was tun Sie?

Tief durchatmen, den Raum verlassen. Nach fnf Minuten wiederkommen, das Kind auf den Arm nehmen und hin- und herwiegen.

Das Kind auf den Arm nehmen. Nach der Pampers schauen. Wenn diesbezglich kein Handlungsbedarf besteht: Beruhigen. Hin- und herwiegen.

Ich rufe Mama an und frage sie um Rat.

Duschen gehen.

Das Baby zurechtweisen: "Jetzt sei doch mal still, Menschenskind!"

Frage 6

Das erste Lebensjahr eines Babys geht mit einer erhhten Konfliktgefahr bei den Eltern einher. Was wissen Sie darber?

Dass die Frau dann hormonell bedingt zickig wird.

Weil die Frau dann weniger Bock auf Sex hat und der Mann dann hufig fremdgeht.

Aus zwei werden dann eben drei, die Familie muss sich neu finden und die eigenen Bedrfnisse neu ausloten.

Viele Vter fhlen sich nicht mehr so wichtig und wahrgenommen wie vorher.

Dann kmmert sich Mami mehr um den Nachwuchs als um mich. Das muss so sein, man muss halt Kompromisse finden.

Frage 7

rgern Sie manchmal Ihren Nachwuchs ein bisschen? Sticheln und so?

Die Tendenz ist schon mal da, aber nur in meinem Kopf.

Ja, aber ich merke das recht schnell und stoppe meine Psychospielchen dann.

Ja klar! Das hrtet nur ab. Schlielich muss man ein Schwein sein in dieser Welt.

Hin und wieder kriselt es ein bisschen, aber nicht viel.

Bitte WAS!? So was wrde doch kein Vater auf der Welt tun.

Frage 8

Was tun Sie, wenn Sie gestresst von der Arbeit nach Hause kommen? Ehrlich sein!

Erst mal jemanden zur Sau machen.

Ich kmmere mich trotzdem zuerst um meine Familie.

Erst mal zurckziehen. Zuvor verknde ich: "Bin scheie drauf, ich brauche eine halbe Stunde."

Ich setze mich vor den Fernseher und chille.

Dann kann ich fr nichts garantieren. Na und, ich bin halt so.

Sind Sie ein guter Vater?

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