Psychotest Sind Sie ein Narzisst?

"Mir geht nichts über mich!"

Narzissten sind selbstverliebte Selbstdarsteller.
Da wir in einer Leistungsgesellschaft leben, werden Ehrgeiz und Selbstdarstellungskompetenzen groß geschrieben. Nun sind bekanntlich einige Exemplare, auch in Ihrem Freundeskreis, entsprechend charakterlich gestrickt. Sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, stehen gerne im Mittelpunkt. Doch das Ganze ist ein Drahtseilakt. Wenn man nämlich als Gesprächspartner zum x-ten Mal die "heldenhafte Geschichte" oder die Story "vom einzigartigen Urlaub auf Malibu" hört, kippt das Ganze.

Sie können maximal 32 Punkte erreichen.

Frage 1

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich gerade auf einer imposanten Party, was tun Sie jetzt gewöhnlich?

Erst mal an die Bar, mir einen "Hit" geben.

Die vielen Blicke genießen, die mich gewöhnlich beim "Einlaufen" scannen.

Ich suche nach bekannten Gesichtern und erkundige mich nach den Neuigkeiten.

Ich steuere auf eine Gruppe zu, die ich nicht kenne und inszeniere mich ein bisschen selbst (Motto "Mein Haus, mein Auto, meine Villa!").

Erst mal einige Bekannte in Gespräche verwickeln, dann auf zu neuen Ufern, ich bin ein Menschensammler.

Frage 2

Auf was sind Sie besonders stolz?

Auf meine Bescheidenheit.

Auf meine charismatische Außenwirkung und auf meine Überzeugungskraft, ich bekomme immer, was ich will.

Ich finde: Hochmut kommt vor dem Fall. Das sollen andere beurteilen.

Ich habe Eigenschaften, die andere nicht haben.

Auf meine Andersartigkeit, ich bin was Besonderes.

Frage 3

Wie sollte Ihr Traumpartner gestrickt sein?

Er sollte schon schon wissen, dass ich anders bin als die anderen.

Ich erwarte schon einiges, der andere muss bestimmte Aufgaben übernehmen, etwa im Haushalt.

Den gibt es nicht. Liebe ist auch Arbeit, außerdem steht die Kompromissfähigkeit in einer Partnerschaft im Vordergrund.

Keine Ahnung, wir sollen uns ergänzen.

Vor allem muss er hammer aussehen (sonst wäre das ja vor anderen peinlich, oder?). Und er sollte mich vor allem eins: bewundern.

Frage 4

Von was genau handeln Ihre Tagträume?

Dass ich als Diktator mein Ding mache - und das Volk liebt mich.

Dass ich eigentlich alles machen könnte, wenn ich es nur wollen würde.

Sie drehen sich um meine Familie, meine Freunde, meinen Job - alltägliche Sorgen eben.

Dass ich als Gott mein Ding mache - und die Welt liebt mich und betet mich an.

Von Möglichkeiten, beruflich voranzukommen.

Frage 5

Wenn Sie an Ihre Kindheit denken, was geht Ihnen da durch den Kopf?

Dass ich in meiner Familie viel zu wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren habe; aber denen werde ich es noch zeigen.

Dass meine Eltern schon gewusst haben, dass ich was Besonderes bin; daher haben Sie mir auch keine Einschränkungen auferlegt.

Eine Person aus meinem engsten Kreis war damals schon extrem erfolgreich. Mein Vorbild - auch heute noch.

Dass meine Eltern, obwohl beide berufstätig waren, den Haushalt, ja alles im Prinzip, noch auf die Reihe bekommen haben.

Eine weitgehend intakte Familie, in der jeder seine Aufgaben, Pflichten und Freiräume hatte; niemand wurde bevorzugt.

Frage 6

Wie viele Sexpartner hatten Sie bisher?

Man genießt und schweigt: so 50 bis 100 oder so? Wer zählt schon genau?

Geht niemanden was an.

Mehr als der Durchschnitt so hat, auf jeden Fall.

Ich war kein Kind von Traurigkeit: so 30 bis 50.

Nicht sehr viele.

Frage 7

Was machen Sie beruflich?

Ich bin Investmentbanker!

Ich bin in einer Führungsposition.

Ich arbeite im sozialen Bereich.

Ich bin Künstler.

Nichts von alldem.

Frage 8

Wer ist Ihr Vorbild?

Alle, die was aus sich machen.

Ich bin mein eigenes Vorbild.

Gott, aber den beneide ich mehr wegen seiner Fähigkeiten.

Jemand aus meinem Familienkreis, der "es geschafft hat".

Jesus!

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